Kindermusical- und Kinderoper-Aufführungen,

Singspiele und Auftritte für wohltätige Zwecke 

 

Kinder und Jugendliche unterschiedlicher Altersgruppen singen und spielen gemeinsam auf der Bühne. 

Die Kleinen lernen von den Großen und die Großen lernen für die Kleinen Verantwortung zu übernehmen, ihnen zu helfen und Vorbild zu sein.

17./18. Mai 2019 - DER REGENBOGENFISCH - 

Lieder Spiel von Marcus Pfister und Detlev Jöcker

6./7 Juli 2019 - MARY POPPINS - 

Musical von Bernd Ziller nach Pamela Lynwood Travers

23./24. November 2019 - TRANQUILLA TRAMPELTREU - 

Theaterstück von Michael Ende mit Musik von Julian Becker

November  2018 - KÖNIG BUDA - 

Kinder Oper nach einem ungarischen Märchen

Libretto und Musik von Julian Becker (2002)

Mai 2018 - ALICE IM WUNDERLAND -

Musical nach Levis Carrol von Alexander Etzel-Ragusa


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Münchner Merkur vom 14.05.2018
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November 2017 - FRAU HOLLE -

Kinder Oper nach Gebrüder Grimm von Julian Becker (2008)

 

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Münchner Merkur vom 28. November 2017
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Mai 2017 - DER KLEINE TAG - Auf dem Lichtstrahl zur Erde und zurück 

Musical von Rolf Zuckowski

2016 - PETERCHENS MONDFAHRT  -        

Kindermusiktheater in einer freien Bearbeitung nach Gerdt von Bassewitz  

Musik und Liedertexte von Julian Becker

Im 6/8 Takt hinauf auf den Mond 

Peterchens Mondfahrt – präsentiert von den Grünwalder Burgspatzen

Die Grünwalder Burgspatzen präsentierten am 26. und 27. November im August Everding Saal das Stück Peterchens Mondfahrt, eine freie Bearbeitung des gleichnamigen Märchens von Gerdt von Bassewitz. Das Kindermusical wurde von der Leiterin des Kinderchors Agnes Palotás-Becker in Szene gesetzt. Musik und Liedertexte stammen von Julian Becker, dem Vorsitzenden des Vereins Jugend macht Musik e.V..

Peterchens Mondfahrt wurde 1912 als Märchenspiel in sechs Bildern mit Musik von Josef Achtélik uraufgeführt. Von Bassewitz schrieb das Märchen während eines Kuraufenthaltes im Sanatorium Dr. Kohnstamm in Königstein im Taunus, das er aus Dankbarkeit den Kindern seines Arztes, Anneliese und Peter Kohnstamm widmete.  Vor einhundertundein Jahren erschien von Bassewitz` Peterchens Mondfahrt als Bilderbuch und seitdem haben sich zahlreiche Autoren vom Werk inspirieren lassen: es existieren zwei Verfilmungen, mehrere Hörspiele und freie Bearbeitungen sowie ein Musical.

Das Märchen handelt von einem Maikäfer namens Sumsemann, dessen sechstes Beinchen sich hoch oben auf dem Mondberg, im Besitz des bösen Mondmannes befindet. Sumsemann kann sein Beinchen nur mithilfe zweier unschuldiger Kinder wiederbekommen. Als der Maikäfer aus Versehen im Kinderzimmer von Anneliese und Peterchen eingesperrt wird, ahnt er noch nicht, wie glücklich er sich schätzen kann. Die Geschwister sind bereit die größten Gefahren auf sich zu nehmen, um Sumsemann zu helfen. Die drei machen sich auf den Weg zum Mondmann. Das große Abenteuer beginnt.

Sumsemann, ein ängstliches, zappeliges Käferlein, wird nicht nur von Anneliese und Peterchen sogleich ins Herz geschlossen, auch das Publikum kann seinem witzigen und liebenswürdig tollpatschigen Charme nicht widerstehen. Nachdem der Maikäfer  (Cosmo Tretter) den Kindern das Fliegen beibringt, breiten sie ihre Flügel beziehungsweise Arme aus und ziehen über den Kirchturm und über musizierende Dachziegel-Kinder vorbei – ein lustiges kleines Lied mit Xylophon - und landen als erstes auf der Sternenwiese. Hier werden sie von einem ungewöhnlich schlecht gelaunten Sandmännchen empfangen. Dazu hat er allen Grund, denn die Kinder auf der Erde sind leider oft nicht artig und machen ihm das Leben schwer. Die Sterne sind fleißig am Polieren und Schleifen, dass die verbogenen und fleckigen Sternenkronen der Kinder wieder in vollem Glanz am Himmel leuchten. Und damit die Sternchen unermüdlich weiterarbeiten können, wird ein ermutigendes Lied gesungen, wobei sich die Hammerschläge und Schleifgeräusche in Musik verwandeln. In der ganzen Aufführung ertönen viele schönen Kinderstimmen. Der Sandmann singt die Kinder mit einer klangvollen warmen Stimme in den Schlaf. (Manuel Müller) Die allabendliche Geübtheit hört man seinem Gesang an. Die Fahrt geht sogleich weiter, denn Punkt Mitternacht beginnt die Feier im Schloss der Nachtfee. Nach und nach treffen alle Naturgeister ein. Die prachtvollen Kostüme sind überwältigend. Doch die Naturgeister lassen sich selbst mit geschlossenen Augen erkennen, man muss nur ihren Liedern lauschen und man kann sie nicht verfehlen. (Arrangement und Einspielung: Cosima Becker und Lukas Katzer)

Der Donnermann tritt mit kräftigen Paukenschlägen und echtem Donner auf die Bühne, gefolgt von seinem Weib, der Blitzhexe, die wild umher sirrt begleitet von den geladenen Tönen der E-Gitarre. Im nächsten Moment pfeift der Wind seine schönsten Melodien in die Ohren der Zuschauer, und der Gesang der Windliese lockt schon die Wolkenfrau herbei: zart und gütig ertönt ihr Lied. Der Regen lässt nach so viel Trubel nicht mehr lange auf sich warten. Trüppel-di-trop – schon fallen die ersten Tropfen und patschnass werden die winzigen Sonnenstrahlen-Kinder, die mit dem größten Vergnügen singend in den Pfützen herumspringen. Endlich ist alles nass, patschnass, so traut sich auch der Wassermann in seiner kupfernen Sitzbadewanne auf die Bühne. Mit seinem Lied lässt er das Publikum blubbernd in die Unterwasserwelt hineintauchen. Jetzt wird es eisig kalt im Schloss der Nachtfee, aber nicht ums Herz: Schneelotte und Taumariechen erscheinen und mit ihnen Herr Eismax, ein echter Wiener Charmeur. Sein Lied zaubert das Kaffeehausflair der Donaumonarchie auf die Bühne. Huihuu – der klare und schwungvolle Gesang des Sturmmichels dringt bis in den letzten Winkel des Saals. Diesem Sturm kann und will keiner entkommen. Still und andächtig wird es im Festsaal, als die Sonnenfee erscheint. In ihrem Gesang ertönt das lebendige Licht, und mit ihr all die Farben von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang. Tag und Nacht umarmen sich. Die Nachtfee erweist sich als herrschaftliche Gastgeberin. 

Die Kinder haben keine Zeit zu verlieren, sie haben noch einen weiten Weg. Auf einem riesigen Bären reiten sie mit dem Maikäfer und dem Sandmann bis zur Mondkanone. Der kleine Bär (Lukas Schüssler) hält es jedoch ohne Essen nicht lange aus. Eine kleine Zwischenlandung auf der Weihnachtswiese hat schließlich noch keinem Kind geschadet, und einem verfressenen Bären erst recht nicht. Da ist ja schon die zauberhafte Märchen-Mondkanone (Bühnenbild: Anna Maria Hencz) Mit einem überdimensionalen Streichholz wird sie gezündet und die Passagiere landen erleichtert mit einem freudigen Echoruf auf dem Mond. In dem Moment, als Peterchen sich das sechste Beinchen des Käferchens schnappt, erscheint der Mondmann. Das boshafte Lachen des Mondmannes, die Musik und die Lichter lassen das Blut in den Adern gefrieren. Die Tapferkeit der Kinder kennt keine Grenzen, aber der Mondmann ist zu mächtig. Auch die Kräfte der Naturgeister reichen nicht aus. Nur mithilfe der Sterne von Peterchen und Anneliese kann er besiegt werden. So geschieht es auch. Sie holen das Beinchen von Sumsemann zurück und der Mondmann bleibt für immer auf dem Mond. Dort lebt er einsam und verlassen voller Bosheit und Bitterkeit. So endet die Geschichte, wie wir sie kennen. Die kleinen Burgspatzen gaben sich damit nicht zufrieden. Denn zwei artige Kinder sind zu größeren Taten berufen, als nur das Beinchen zu holen. Peterchen und Anneliese retten an diesem Abend nicht nur das Beinchen, sondern auch den Mondmann. Sie verwandeln durch die Liebe und Reinheit vieler Kinderherzen seine Bitterkeit in Freude und Gutmütigkeit. So soll es sein.

Gabriella Erdi, Foto:  Denise Biffar

2016 - SÄNGERKRIEG DER HEIDEHASEN 

Singspiel nach James Krüss, Musik von Rolf Wilhelm

Sehenswerte Schlappohren

Grünwald - Die Grünwalder Burgspatzen sind in der Gemeinde bekannt für das hervorragende Niveau ihrer Musiktheater-Aufführungen. Mit dem „Sängerkrieg der Heidehasen“, ihrer aktuellen Inszenierung, machten sie ihrem guten Ruf ein weiteres Mal alle Ehre. Im fast voll besetzten Saal der Römerschanz bekamen die 70 Mitwirkenden lange anhaltenden, verdienten Applaus.

Es war ja auch wirklich entzückend, wie da über die Bühne im Bürgerhaus wahre Horden von größeren und kleineren Häschen-Darstellern hoppelten, tanzten, sausten. Allesamt, bis auf König und Prinzessin sowie diverse Regierungsvertreter, in Tracht. Und freilich mit weißen oder braunen Schlappohren-Mützen auf dem Kopf. Auch diesmal quasi perfekte Kostüme, ebenso waren Requisiten wie die Bühnenbilder vom Feinsten. Man ist halt, dachte man, in Grünwald. Aber bei den Burgspatzen, dem Chor des vor 25 Jahren vom Musikpädagogen-Ehepaar Agnes Palotás-Becker und Julian Becker gegründeten Vereins „Jugend macht Musik“, gibt man sich einfach auch besondere Mühe. 

Mit rund 100 Darstellern zwischen drei und 14 Jahren werden im Jahr zwei Produktionen auf die Bühne gebracht. Wobei die Devise gilt, dass jeder, der will, auch mitmachen darf. Derweil war heuer das Singspiel über die Hasen-Buben, die um die Wette singen, um das Herz der Prinzessin zu erobern, praktisch eine sichere Bank. Die turbulente Geschichte, die aber durchaus auch eine Moral transportiert, stammt schließlich aus der Feder des großen Kinderbuchautors James Krüss. Und freilich kommen darin auch miese Typen vor: Der „Minister für Hasengesang“ etwa, der sich doch glatt von „Direktor Wackelohr“, obwohl der so gar nicht singen kann und außerdem charakterlich mehr Schwein ist als Hase, bestechen lässt. Mit 100 000 Hasentalern. Dafür soll er den Ausgang des Wettbewerbs zu Wackelohrs Gunsten beeinflussen. Es wäre schlimm, wenn die beiden mit ihrem Manöver Erfolg hätten – und das passiert dann ja auch nicht. Das hätte wohl allein schon die resolute Prinzessin, gespielt von Antonia Hollatz im langen rosa Kleid, nicht zugelassen. Die geht am Ende mit dem netten Lodengrün (Anna-Lena Seibert) den Bund fürs Leben ein, der um ein Haar die ganze Wett-Singerei verschlafen hätte, nachdem ihm die Sonnenuhr verstellt worden war – und vom netten „Otto Lampe“ gerade noch rechtzeitig geweckt worden ist. Das wiederum war ein wahrer Freundschaftsdienst: denn der Kerl, der mit seinen Riesenohren besonders gut hören kann, hätte selbst gern die Prinzessin zur Frau gehabt. Schließlich müssen Wackelohr und sein Kumpan das Weite suchen. 

Und die Grünwalder Akteure bekommen den begeisterten Applaus, den sie sich verdient haben.

Andrea Kästle

E-Mail: lk-sued@merkur.de

2015 - DER REGENBOGENBERG - 

Musical nach Margaret Klare von Julian Becker (2004)

Bericht, Isar Anzeiger, 10.12.2015


2015 -  "25 Jahre Verein Jugend macht Musik" - JUBILÄUMSFEST -

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Präsentation - Jubiläumsgala am 14. Mai 2015 im August-Everding-Saal in Grünwald
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2014 - DIE DUMME AUGUSTINE -

Theaterstück von Otfried Preußler, mit Musik von Julian Becker (2001)

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Bericht: Münchner Merkur, 28.11.2014, Nr. 274 von Manfred Stanka

2014 - PIPPI IN TAKA-TUKA-LAND 

Musical von Heidi Ernesto und Ralf Reininger nach Astrid Lindgren, 

Musik von Rainer Bielefeld

2013 - ALICE IM WUNDERLAND - 

Musical nach Levis Caroll von Alexander Etzel-Ragusa

Schwelgen im Aliceversum

Grünwald - Das Ehepaar und Theater-Duo Agnes und Julian Becker hat eines der magischsten Werke der Weltliteratur auf die Bühne gebracht. „Alice im Wunderland“ heißt ihre Wundertüte. ...

Wahre Wunderwelt-Wesen: Bei der Musical-Aufführung von „Alice im Wunderland“ im August-Everding-Saal sind schon die Kostüme zum Niederknieen – und die Burgspatzen-Schauspieler erst. foto: robert brouczek

Die Aufführung ist ein bildgewaltiges Spektakel, fein anzuschauen mit seinem Prunk, seinen komödiantischen Luftsprüngen - und doch so voll feiner Nuancen im zeitlosen Tagtraum. ...
Allein das Bühnenbild von Anna-Maria Hencz lockt in eine Märchenferne, der man auch nach den Beifallsorgien zum Schluss noch lange nachhängt. ...

Eine schwelgerische Inszenierung also mit rund 80 Darstellern im Alter von drei bis 14 Jahren, die eine einzigartige Signatur hinterlassen. ...

In dieser belebten Welt blühen die Burgspatzen-Küken als weiße Rosen und hüpfen mit phantastischen Langohrkappen, die das Zeug zur kultigen Kopfbedeckung haben, über die Bühne. Morbide Elemente häufen sich mit Erscheinen der Herzkönigin, die liebend gern jemandem den Kopf abschlagen lässt. Egal wem.

Längst läuft die Wundermaschine des Theaters auf Hochtouren. Die Mimen erleben die wunderbarsten Verwandlungen. Sie sind Igel und Flamingo, dienen als Schläger und Ball beim Croquet. Die Körpersprache der Buben und Mädchen ist beeindruckend und die stimmungsvollen, auf den Punkt der Geschichte komponierten Lieder von Julian Becker erhöhen die Atmosphäre zirzensischer Verspieltheit. 
...
Die Stöpsel aber verlieren sich in ihren Rollen. Prächtige Pik-Buben als Kartensoldaten und die Wache mit silbrigem Harnisch hinterlassen enorm Eindruck. Bei den Sprechrollen gibt es nicht einen Aussetzer. Alle Bühnenakteure sind an diesem Abend - im wahrsten Sinne des Wortes - Wunderwelt-Wesen.

von Manfred Stanka

April 2013


2012 - FRAU HOLLE -

Kinderoper nach Gebrüder Grimm von Julian Becker (2002)

November 2012


2011 - MARY POPPINS - 

Musical von Bernd Ziller nach Pamela Lynwood Travers

2010 - KÖNIG BUDA -

Kinderoper nach einem ungarischen Märchen

Libretto und Musik von Julian Becker (2002)

2010 - PIPPI LANGSTRUMPF -

Musical von Georg Riedel nach Astrid Lindgren


2009 - SÄNGERKRIEG DER HEIDEHASEN -

Singspiel nach James Krüss, Musik von Rolf Wilhelm

2008 - FRAU HOLLE -

Kinderoper nach Gebrüder Grimm von Julian Becker

2007- ALICE IM WUNDERLAND -

Ein musikalisches Märchen nach Levis Caroll von Alexander Etzel-Ragusa

"Wunderbares Musical voller Absurditäten" "Verachtet mir die Kinder nicht! Schon allein dafür, dass sie die Garanten sind, dass der Grünwalder August-Everding-Saal geradezu gestürmt wird von einer enthusiastisch aufgeregten Schar von Zuschauern. Und das gleich zwei Tage hintereinander. Ausverkauftes Haus. Jubelnde Massen. Voller Erfolg. Was war denn da geschehen? Die beiden Choregrophen-Urgesteine Agnes und Julian Becker haben mit den "Grünwalder Burgspatzen" Lewis Carolls Klassiker von "Alice im Wunderland" als Musicalvariante so wundersam mit einer Detailfreude ohnegleichen auf die Bühne gehievt, dass selbst ein weißes Kaninchen mit Taschenuhr vergnügt mit den Ohrlöffeln schlenkerte. Und die Herzkönigin mit den roten verwegenen Locken dachte nicht mehr an das Köpfeabschlagen, sondern herzte artig ihre Mitmenschen. Wie, was soll der Unsinn! Aber die gezeigt Geschichte steckt so voller Absurditäten und in Alices Wunderland gibt es nun ein Mal eigene Geschehnisse und Regeln, und diese sind ganz anders, als sie das aus der victorianischen Upper Class stammende Mädchen und mit ihr auch das grünwalder Publikum von heute kennt. Beide müssen sich mit einer grinsenden Katze abfinden, mit vermenschlichten Spielkarten und das dies auf anhieb gelang, das ist das Verdienst der Einstudierung des Ehe-Duos Becker, die wieder einmal bewiesen haben, dass sie über das Rechte Maß an Gespür, Takt, Maß und Erfahrungen verfügen, um aus einer 80-köpfigen Kindergruppe ein hinreißend aufeinander eingespieltes Ensemble zu formen. So viel optische Opulenz gab es im Saal bislang kaum zu bestaunen.
"Die extravaganten Kostüme sind eine Pracht und angesichts der Hüte würde so manche Lady beim Pferderennen in Alcott vor Neid erblassen. Mit den aufwendigen Massenszenen könnten die "Burgspatzen" direkt über den Ozean fliegen und am Broadway für Furore sorgen. Nun ist die Vorlage höchst kompliziert, angeblich wird sie nur von Mathematikern und Kindern verstanden. Die Buben und Mädchen im Alter zwischen 4 und 12 Jahren akzeptieren sofort, dass Unmögliches zu glauben nur eine Frage der Übung ist. Und das eine total bekiffte Raupe, sich wie der Versucher aus dem Garten Eden, Alice zum Konsum von Drugs und Good feel-Pillen zu überreden sucht, das faszinierte schon die LSD-Bewegung der 70er. Alexander Etzel-Ragusas Bearbeitung ist zwar nicht ganz so hintergründig, wie das Original, dafür perfekt und ohne Reibungen auf das Ensemble der "Burgspatzen" abgestimmt. 

Manchmal haben sie zwar etwas gegen den schweren Orchesterklang mit den dominierenden Geigen, der vom Band kommt, anzukämpfen, aber sie singen - selbstverständlich ohne Playback mit perfekter Gurgel, scheuen weder vor der Höhenlage noch vor Registerwechseln zurück. Die "Burgspatzen" singen musicalreif - und zur Oper reicht es später auch."   

MM   Nr. 168


 "Kein leichtes Stück hatten sich die Grünwalder Burgspatzen ausgesucht. Zum einen ist der Stück etliche Male verfilmt worden, so dass fast jeder Zuschauer eine konkrete Vorstellung davon hat, wie die merkwürdigen Bewohner des Zauberlandes, denen Alice im Traum begegnet, auszusehen haben. Zum anderen heben sich zur Zeit große    in München und Stuttgart an die Umsetzung des Stoffes gewagt. Die Gefahr ist also groß sich von einer der Verfilmungen oder gar von der Operninszenierung leiten zu lassen.
Die Grünwalder Theatermacher umschiffen diese Klippe geschickt, in dem sie sich die Musicalversion von Alexander Etzel-Ragusa ausgesucht haben. Dieser hatte Carolls Roman mit ausgeprägtem Sinn für Humor und sprachliche Mehrdeutigkeit eigenständig ins Deutsche übertragen - und erzielt so viele wortspielerische Effekte, die den Kindern hierzulande wesentlich verständlicher und eingängiger sind als wortgetreue Übersetzungen aus dem Englischen. Für die rundum gelungene grünwalder Aufführung sorgen der flüssige Handlungsablauf (Alice Traumbilder werden in einzelnen Szenen mit wechselnder Besetzung dargestellt), witzige Regieeinfälle (Schwarzlicht; als Hintergrund britische Landschaftsbilder auf Videoleinwand; überdimensionierte Zuckerdose), aber auch die vielen eingestreuten, eingängigen Lieder sowie Tanzeinlagen (Irish-Stepp, Tanzszene Tweedledum und -dee und das Nichtgeburtstagslied; Choreographie: Veronika Körösi). Tanz-, Gesans- und Sprechpassagen formen ein flottes Musical, bei dem sich die Kinder im August-Everding-Saal offensichtlich gut unterhalten fühlten. Jedenfalls kam im Saal weder Unruhe noch Lärm auf - ansonsten ein sicheres Zeichen für Konzentrationsmangel und Desinteresse junger Zuhörer. Großen Anteil am Erfolg haben auch die phantasievollem, farbenprächtigen Kostüme, an deren Herstellung auch einige Mütter beteiligt waren. Viel fürs Auge bietet darüber hinaus das Bühnenbild, das sich fast bei jeder Szene neu präsentiert. Die Akteure, die zum Großteil mehrere Rollen zu bewältigen haben, spielen couragiert.
Ob tapsiger Humty Dumty, hartherzige Königin, grinsende Katze, schwarze langbeinige Raupe, die gleich von 9 Darstellerinnen verkörpert wird oder Törtchen essende Herzogin, jeder gibt sein Bestes.
Da wäre es unfair, einzelne Schauspieler namentlich zu erwähnen. Einzige Ausnahme: die Hauptrolle. In die Figur der etwas altbackenen und naiv wirkenden Alice schlüpfen abwechselnd Lisa Seidl, Leoni Grandi und als Alte-Ego Sarah-Lea Körner. Die Träume der mal entzückten, mal arg verwirrten Alice, ganz egal ob die Szene auf der aberwitzigen Teeparty mit dem verrückten Hutmacher, oder die, in dem sich ein Baby in ein Schwein verwandelt, oder in der Sequenz, in der Alice wahlweise zur Zwergin schrumpft oder zum Riesen wächst, erteilen jedenfalls immer wieder die gleiche Lektion:
finde deinen eigenen Weg - und folge ihm, unbeirrt. Mit gesundem Kinderverstand und einer guten Portion Entschlusskraft befreit sich Alice aus so mancher verzwickten Situation und bahnt sich ihren Weg durchs Leben." Isar Anzeiger HNH

"Agnes und Julian Becker haben das skurrile Märchen in der Musicalfassung von Alexander Etzel-Ragusa mit achtzig Kindern einstudiert und Szenen voller Witz und Poesie geschaffen. Neben phantasievollen Bühnenbildern und Tanzeinlagen verblüfften die Kinder im August-Everding-Saal die Zuschauer auch durch ihre Sangeskünste."  SZ  Nr. 172

2006 - DER KLEINE TAG - 

Musical nach einer Erzählung von Wolfram Eicke von Rolf Zuckowski

"Im Lichtreich hinter den Sternen und auf der Erde zeigt uns „Der kleine Tag", dass die Kleinen oft größer sind, als die Großen es denken. So wie es jeden Tag nur einmal geben kann, ist auch der kleine Tag einmalig, und das erleben wir mit ihm auf seiner Reise auf dem Lichtstrahl zur Erde und zurück. 

- Eine Kinder-Musik-Theater-Aufführung der Grünwalder Burgspatzen mit der Irish Stepp-Gruppe und dem Kammerorchester des Vereins „Jugend macht Musik e.V."    

"Fantasie einen Sternspalt breit geöffnet" 

"Der kleine Tag" mit großen Überraschungen im August-Everding-Saal" 

"Eigentlich pfeifen die Grünwalder Burgspatzen von allen Dächern. Man muss nur gut zuhören können. Ihrem Gezwitscher ist zu entnehmen, dass sie einfach Spitzenklasse sind. Besonders dann, wenn sie unter der Leitung von Agnes und Julian Becker den August-Everding-Saal mit aufgeregtem Flügelschlag besetzen und sich allesamt als talentierte Buben und Mädchen outen.  Sie bringen es sogar fertig, das Konzertpodium in eine Spielstätte der Fantasie zu verwandeln."    Münchner Merkur Nr. 15 

2005 - 15 Jahre "Jugend macht Musik e. V." - JUBILÄUMSAUFFÜHRUNG  

- eine bunte Reise durch das musikalische Leben der Grünwalder Burgspatzen: Musiktheateraufführungen Reisen und Konzerte, Kammermusikensemble, ihr Engagement in der Gemeinde Grünwald 

- Die musikalischen Gäste des Abend - ehemalige Schüler des Musikseminars Becker: Maximilian Maté (Klavier) "Variationen über ein Thema von Paganini" von J. Brahms

Maximilian Greger jr.jr. mit seinen Sunshine Swingers Legendärer Jazz - und Swing    

- Beiträge zur Finanzierung eines Flügels für die Grünwalder Burgspatzen 

Der Erlös aus dem Verkauf der Eintrittskarten.

Große Tombola   Preise gestiftet durch Grünwalder Geschäfte, Firmen u. a.

Versteigerung einer Lithographie von Serge Poliakoff (gestiftet von der Galerie  Francaise, Inh. Gérald Schneider) 

Versteigerung  einer Lithographie von Gabriela von Habsburg

Symbolischer Verkauf der Tasten des Flügels

"Liebevoll einstudierte Choreographien, witzige Kostümierungen und das angenehm ungezwungene Auftreten der Chorleiter Agnes und Julian Becker brachten das Publikum zum Schmunzeln und lösten tosenden Beifall aus." 

"Damit bestand endgültig kein Zweifel mehr an der Vielfältigkeit des musikalischen Repertoires."

"Ein Jubiläumskonzert mit "Himbeer-Maracuja-Apfel-Mango-Eis-Geschmack" (Eis-Song aus Kindermusiktheaterstück "Tranquilla Trampeltreu von Julian Becker, Michael Ende) - das überzeugte und begeisterte wirklich alle Zuschauer, die zur 15 - Jahr - Feier des Vereins "Jugend macht Musik" in den August-Everding-Saal nach Grünwald gekommen waren."  
"Nur eine Frage blieb noch offen -  die nach dem Geschmack eines  "Himbeer-Maracuja-Apfel-Mango-Eis-Sorbets".   Münchner Merkur 

2005 - JUBILÄUMSAUFFÜHRUNG - 

Kammermusik, Irisch Stepp, Szenen aus Rolfs Hasengeschickte, 

Sängerkrieg der Heidehasen

"Für einen furiosen Auftakt sorgte die Irish Step-Gruppe unter der Leitung von Veronika Körösi. 12 in den irischen Nationalfarben grün und rot gekleidete Mädchen zeigten, was sie in dem vor gut einem halben Jahr gegründeten Ensemble gelernt haben.

Anschließend entführte die Kammermusikgruppe die Besucher im voll besetzten August Everding Saal mit einem Medley aus Mary Poppins in die Welt des Musicals. Dazu legten Jugendliche den von Astrid Jordan choreographierten Schornsteinfeger Tanz schwungvoll aufs Parkett.
Beschlossen wurde der erste Teil des Abends von 26 kleinen Schauspielern und Sängern, die Szenen aus Rolfs Hasengeschichte aufführten. 

Rolfs Hasengeschichte


1  

Musikalisch begleitet wurden sie vom Kammermusikensemble." 

"Es war faszinierend zuzuschauen, mit welcher Inbrunst und Ernsthaftigkeit die Kleinen bei der Sache waren. Die Aufführung zeichnete sich ebenso wie der nach der Pause dargebotene "Sängerkrieg der Heidehasen" aus, durch fantasievolle Kostüme, witzige beweglich Kulissen, gekonnte Lichtführung und durch ein dem August Everding Saal angepasstes Bühnenbild."  Besonders die Kontrahenten von Lodengrün erheiterten das Publikum mit ihrem konsequent durchgezogenen Falschsingen. Unterstützt wurden sie dabei von einer jungen Hasenschar mit Plastiktröten."     HNH  Isaranzeiger

"Zum 15-jährigen Bestehen verwandelten sich die Grünwalder Burgspatzen in Osterhasen." " Das Ensemble des Grünwalder Vereins "Jugend macht Musik e.V." ist einfach fabelhaft. Die Darsteller zwischen vier und 16 Jahren sind unwiderstehlich in ihrer Präsenz und in der ungebremsten Lust am Spiel. Die Choreographien sitzen, und die Youngsters haben die Bühnenaktion immer unter Kontrolle. Es gelingt ihnen, höchst eigenwillige Charaktere zu formen, wie den bestechlichen Minister für Hasengesang. Ein Aas von intrigantem Nager, der am Ende des "Sängerkriegs der Heidehasen" nach James Krüss des Weite sucht. Das ganze Stück ist ein Vorgriff auf die Bayreuther Festspiele und deren "Meistersinger". Nur die Version der Burgspatzen ist kürzer und ergötzlicher. Lodengrün gewinnt mit seinem Preislied die Siegestrophäe und die schöne Hasenprinzessin dazu. Befriedigt ziehen die Buben und Mädchen das Fazit: "Wer den Anderen Böses tut, dem geht es schlecht." Und das Spiel des hauseigenen Kammermusikensembles versprüht Funken.  Ruhender Pol im glänzenden Spiel der Mümmelmänner und ihrer Gattinnen sind Agnes Palotas-Becker und Ehemann Julian. Er hat auch von einer Elektro-Orgel mit Leierkasten-Charme aus die musikalische Leitung des Orchesters übernommen. Seit 1980 leiten die beiden in der Isartal Gemeinde ein privates Musikseminar, das Burgspatzen ausbrütet." 
Münchner Merkur Nr.: 140 LK-Süd

2004 - DER REGENBOGENBERG -

Musiktheater nach Margaret Klare von Julian Becker

"Um den Traum als Raum und Zeit aufhebende, eigenschöpferische Phantasiewelt ging es ebenfalls in dem Kinder-Musik-Theaterstück "Der Regenbogenberg". Der Musiker und Chorleiter Julian Becker hat das Musikstück für seine Grünwalder Burgspatzen nach dem gleichnamigen Kinderbuch von Margaret Klare geschrieben. Die Traumgeschichte der Kinderbuch Autorin, welche unter anderem mit Peter-Härtling-Preis für Kinderliteratur ausgezeichnet wurde, kam am Samstag im August-Everding-Saal erstmals auf die Bühne." "Die Geschichte spielt zwischen den Welten, zwischen regenbogenbunter Traumwelt" und (Schul) Alltag. Dazwischen sind die Kinder stets unterwegs; leicht und mühelos gelangen sie von der einen auf die andere Seite. Scharf abgesteckte Grenzen scheint es bei dieser Art von "Fliegen" für sie nicht zu geben. Julian Becker und seine Frau Agnes Palotas-Becker hatten das Stück ausgewählt und in Szene gesetzt, weil es Kindern aller Alters- und Stimmgruppen die Gelegenheit bietet, mitzuwirken. Dabei wurden die Zuschauer äußerst fantasievoll, abwechslungsreich und mit viel Liebe zum Detail (so säumten die Bühne originelle blaue und gelbe Blütenkinder) auf diese musikalische Reise zwischen Traum und (innerer) Wirklichkeit mitgenommen."  SZ

Tranquilla Trampeltreu


1  

2003 - TRANQUILLA TRAMPELTREU - 

Theaterstück von Michael Ende mit Musik von Julian Becker

„Schritt für Schritt ans Ziel“„Die Inszenierung von Agnes Palotás-Becker entfachte wieder einmal ein Phantasiefeuerwerk.Jugend macht Musik Leiter, Julian Beckers Neuvertonung mit schwungvollen Songs, dem Ensemble der 80 singenden Burgspatzen auf den Leib geschrieben, ließ fast jeden der kleinen und größeren Stimmkünstler irgendwann in der Aufführung groß herauskommen."„Die knapp einstündige Aufführung, wie immer als Teamwork von Kindern und Eltern, dem Musikerpaar Becker und vielen anderen mit viel Liebe auf die Beine gestellt, war besonders durch den unverkrampften Spaß am Spiel, der allen auf der Stirn geschrieben stand, eine pure Freude.“„Begeisterter Applaus.“  SZ

2002 - KÖNIG BUDA -

Kinderoper nach einem ungarischen Märchen von Julian Becker

König Buda


1  

Eiskrusten und ungarische Paprika“ 86 singende Grünwalder Burgspatzen bringen nicht nur das Herz des kalten „Königs Buda“ zum Schmelzen.“ „Ein lebhaftes Spektakel mit farbenprächtigen Tableauszenen, mit einem großen Aufgebot an wechselnden Rollen und Chorgruppierungen.“  „Verdienter großer Applaus.“  SZ 

2001- DIE DUMME AUGUSTINE -  

Theaterstück von Otfried Preußler, mit Musik von Julian Becker 

„Stoff zum Nachdenken, vor allem aber Genuss für Ohren und Augen.“ „Die musikalische Leitung hatte Julian Becker (Gründer und 1. Vorstand des Vereins). Er schrieb auch die Musik zu dem Stück.“ „Die jährlichen Aufführungen genießen einen guten Ruf, zu Recht, wie der musikalischer Leiter Julian Becker und seine Frau, der die Gesamtleitung oblag, auch heuer bewiesen haben.“ SZ 

2000 - DER REGENBOGENFISCH I. und II. - 

Lieder Spiel von Marcus Pfister und Detlev Jöcker, Arr. Julian Becker

„Abenteuer unter dem Meeresspiegel“ „Grünwalder Burgspatzen in einer glanzvollen Aufführung“ „Eine knallbunte Revue voller Überraschungen – die Burgspatzen könnten damit auf Tournee gehen.“  SZ